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Neuigkeiten


GPU-Simulation komplexer Reinigungsprozesse - 19. Februar 2016

BMBF
KMU-innovativ - Verbundprojekt: SIMKOR - Entwicklung einer Software zur Durchführung von virtuellen Reinigbarkeitstests und Simulation komplexer Spritzreinigungssysteme (01|S15047C)

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass wir seit Jahresbeginn als Partner im Projekt SIMKOR tätig geworden sind. Unsere Aufgabe wird während der kommenden 30 Monate sein, den physikalischen Komplex der Sprühreinigung industrieller Hygienecontainer möglichst realistisch UND effizient zu simulieren. Dabei werden wir uns der etablierten Techniken der computergraphischen Beleuchtung bedienen. Die Kegel von Sprühdüsen und diejenigen einer Punktlichtquelle haben mathematisch mehr gemein, als man auf den ersten Blick meinen mag (1). Spannend wird es, inwieweit sich die Übersprühbereiche (2) das und vor allem der Rieselfilm (3) mit dieser Technik abbilden lassen...es wäre ein großer Sprung!

nvf



Kreisbewegung und Naturbeschreibung - 22. November 2014

Ernst Barthel und sein Transformationszirkel
Ernst Barthels Transformationszirkel in den Technischen Blättern der Deutschen Bergwerkszeitschrift vom 26. April 1931.

Wieder einmal hat ein kontroverser Denker den Weg in unser Archiv gefunden. Diesmal handelt es sich um Ernst Barthel - den meisten wohl unbekannt, aber den wenigen, die ihn kennen: Ein zugleich gefürchteter und geschätzter Meisterdenker. Die Schärfe seines Geistes und die Bedingungslosigkeit seines Innovationsgeistes haben ihm sicher nicht nur Freunde eingebracht, aber einen Sinn für stimmige Schönheit, den hatte er unbestreitbar. Aus unserer inzwischen fast 18 monatigen "Zwiesprache" ist eine Unity3D- und eine html5-Simulation herausgekommen, die für geeignet halten, froh und nachdenklich zugleich zu machen. Denn Barthel interessierte sich nie für Dinge, die einfach nur "schön" sind. In seiner Aufassung wird die Schönheit erst durch die Bedeutung zur Erhabenheit. Doch sehen Sie selbst, was Goethes Erben auch heute in den virtuellen Welten zaubern können [..weiterlesen und die Demo ansehen..]!

nvf



Raumkrümmung und Geometrieverarbeitung - 11. Februar 2014

Geometrie spielt eine besondere Rolle in der Technik und für unser Naturverständnis. Gibt es z.B. wirklich gerade Linien, die sich nie schneiden? In der 3D-Geometrieverarbeitung am Computer gibt es das natürlich. Wir haben uns mit dieser Fragen intensiver befasst und dazu diese Unity3D-Demo konzipiert.
Und wie steht es mit der Existenz perfekter Parallelen in der Natur? Die allgemeine Relativitätstheorie antwortet auf diese Frage: Soetwas gibt es nicht, denn überall wo es Massen gibt, da ist der Raum gekrümmt und dort gibt es auch keine sich nicht schneidenden Geraden. Nun gibt es aber ziemlich viel Masse in der Natur, und das nicht nur auf der Erde.

Krümmung
Kann man in dieser Unity-Demo feststellen, welche Orientierung die Krümmungen dieser Kugeln haben?


Konsequent weitergedacht bedeutet das: Sich nicht-schneidende Gerade gibt es nicht in der Natur, sondern nur in unserem Verständnis. Was bedeutet das für die Ausbreitung des Lichts? Oder für die Größe des Weltalls? Es muss dann von endlicher Größe sein, und wenn wir in eine Richtung reisen, kommen wir nach sehr, sehr langer Zeit wieder am Ausgangspunkt heraus. Der reale Computer und seine größten Zahlen spiegeln dieses Verhalten interessanterweise wieder.
Binär dargestellte Zahlen haben eine definiertes Maximum, jenseits von dem sie wieder bei ihrem Minimum beginnen.
Gibt es hier etwa eine tiefere Beziehung zwischen endlichem Kosmos und unseren Computern? Und welche Bedeutung hat die Krümmungsfrage dabei?

nvf


Was haben Physik und Computergraphik gemeinsam? - 15. Juni 2013

Mehr als man denkt. Denn beide Felder wollen mit formalen Methoden die natürliche Welt nachbilden. Einziger Unterschied ist die Zielstellung, und sogar die ist sehr ähnlich: Physik und Computergraphik streben beide nach glaubwürdigen oder realistischen Darstellungen von Technik und Natur.
In der angewandten Physik geht es dabei meistens um technische Fragestellungen wie: mit wieviel Druck muss ich wo ansetzen, um an einer anderen Stelle eine bestimmte Spannung zu erhalten? Bei der Grundlagenforschung kann es aber auch um die Frage gehen: Wie sieht ein Prozess aus, der zu klein oder zu schnell für das menschliche Auge ist? Wie kann man sich ein Bild davon machen?
Und damit ist man schon mitten in der Computergraphik. Dort geht es darum, einen realistischen oder gewünschten Eindruck einer Situation zu erwecken, z.B. wie fühlt es sich an, eine bestimmte Maschine zu bedienen? Welche Hebel und Schalter gibt es und wie bewegen sie sich?

Im Klartext heißt das: Die Physik will korrekte Modelle, und die Computergraphik ansprechende. Die Plattform Unity3D, mit der wir uns seit nun einem Jahr intensiv beschäftigen, zeigt das auf ganz verblüffende Weise.

nvf


cura3D: ein Projekt zur 3D-Planung von Ausstellungen und Museen - 15. März 2013

Der ISF vertieft auch weiterhin seine Kompetenzen im Bereich der 3D-Simulation. Im neuen Projekt geht es um die computegraphisch gestützte Planung von Ausstellungen und Museen. Kultur und Technik gehen hier das Wagnis einer. Die Projekt-Webseite finden Sie unter cura3d.de. Kultur und Technik gehen hier das Wagnis einer ziemlich engen Begegnung ein.

nvf


Anomale Induktionseffekte - 29. Januar 2013

Welcher Aufwand ist nötig, um eine etablierter Theorie zukunftsfähig zu machen? Die großen Teilchenbeschleuniger der Welt zeugen davon, dass man dafür üblicherweise Milliardensummen veranschlagen will. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass schon sehr einfache Experimente tiefgreifende Fragen aufwerfen können. Bei der Untersuchung der Unipolarinduktion zeigt sich dies immer deutlicher.

nvf


Projektveröffentlichung - 5. September 2012 -

Die ersten Ergebnisse unserer aktuellen Projekte sind online! Spannendes gibt es vor allem im Bereich der atmosphärischen Impulsstrahlung. Aber auch zur Studie zur Unipolarinduktion können wir einige interessante Funde berichten.

Es gibt offenbar guten Anlass, sich doch einmal die ursprüngliche Formulierung der Maxwell-Gleichungen anzuschauen...

nvf


Grenzphänomene - 20. August 2012

Anlässlich des Kornkreises bei München Ende Juli 2012 (siehe Artikel in der Süddeutschen am 12.8.12) hier eine Anmerkung zum Thema Grenzphänomene. Dabei tauchen immer wieder zwei Fraktionen auf: diejenigen, die derlei als Störung der Ordnung verurteilen, und diejenigen, die einen Beweis für außeridische Aktivität sehen. Ich glaube, dass diese Unterscheidung irrelevant ist. Fakt ist, dass es unserem Kenntnisstand nach nicht möglich ist, ein so formvollendetes und riesiges Gebilde unbemerkt in ein Kornfeld zu fabrizieren. Fakt ist aber auch, dass die Unkenntnis allein kein Beweis für einen übermenschlichen Ursprung ist.
Aus der Unbestimmtheit folgt, dass Kornkreise vor allem Projektionsflächen für menschliche Neigungen sind. Manche wollen gerne darin Korn-Graffiti-Schmutzfinken sehen, und manche andere überirdische Botschaften. Beide Seiten sagen damit vor allem etwas über sich selbst aus. Die eigentlich relevanten Fragen lauten aber:
Wieviel Raum sind wir bereit zu geben für die Beschäftigung mit dem Unversicherbaren? Und woraus speist sich das Vertrauen dafür?





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